Das betriebliche Ergebnis vor dem Werkzeug definieren
Benennen Sie das erwartete Ergebnis, die verantwortliche Person und den Nachweis für eine Verbesserung. Diese Grenze verhindert eine ungeordnete Funktionsliste.
Benennen Sie vor dem Workshop auch, was nicht zum Umfang gehört. Eine klare Grenze schützt vor Nebenanforderungen und erlaubt den Vergleich von Optionen anhand desselben Ergebnisses statt anhand ihrer Funktionsmenge.
Die tatsächliche Arbeit einschließlich Ausnahmen beobachten
Verfolgen Sie mehrere Fälle gemeinsam mit den ausführenden Personen. E-Mails, Tabellen, informelle Freigaben und manuelle Wiederherstellung zeigen die echten Abhängigkeiten.
Lassen Sie die Beteiligten den letzten realen Fall zeigen, nicht einen idealen Arbeitstag beschreiben. Die Abweichung zwischen offiziellem und tatsächlichem Ablauf macht Zeit-, Zugriffs- und Datenprobleme sichtbar.
Entscheidungen, Daten und Übergaben abbilden
Erfassen Sie je Schritt Eingangsinformation, Entscheidung, Ergebnis und übernehmende Rolle. Wartezeiten, Rückläufe und externe Systeme gehören ebenfalls in die Karte.
Die Karte muss für fachfremde Personen verständlich sein. Verwenden Sie Tätigkeitsverben, nennen Sie System oder Rolle und markieren Sie Stellen, an denen menschliches Urteil den Ablauf verändert.
Reibung messen statt Eindrücke sammeln
Messen Sie Wartezeit, Doppelerfassung, Fehler, Unterbrechungen und Ausnahmen. Wenige belastbare Werte trennen ein Ärgernis von einem investitionswürdigen Problem.
Ordnen Sie Problemen grobe Kosten zu: verlorene Stunden, verzögerte Vorgänge, Korrekturen, Compliance-Risiken oder Unzufriedenheit. Die Schätzung muss nicht perfekt sein, sondern Priorisierung ermöglichen.
Geeignete Kandidaten von schlechter Automatisierung trennen
Beginnen Sie mit wiederholbaren, stabilen und prüfbaren Schritten. Behalten Sie menschliche Kontrolle bei Mehrdeutigkeit, hohem Risiko oder häufig wechselnden Regeln.
Ein häufiger Schritt ist nicht automatisch geeignet. Sind Eingaben uneinheitlich oder Regeln nur implizit, verbessern Sie Daten, Richtlinien oder Interaktion, bevor Sie automatisieren.
Das Audit in eine Entscheidungsgrundlage überführen
Fassen Sie Ist-Prozess, Risiken, Daten, Optionen, ersten Umfang und Erfolgskriterien zusammen. So entsteht eine gemeinsame Grundlage für Produkt, Betrieb und Technik.
Die Entscheidungsgrundlage muss offene Fragen, Verantwortliche und fehlende Nachweise festhalten. Ein glaubwürdiges Audit beseitigt nicht jede Unsicherheit, sondern reduziert das Risiko für einen begrenzten Test.
Ergänzen Sie den Entscheidungsentwurf um einen verantwortlichen Prozessinhaber, einen überprüfbaren Ausgangswert und einen Termin für die erneute Bewertung. Dadurch bleibt das Audit kein einmaliges Dokument, sondern wird zu einem belastbaren Arbeitsinstrument für Priorisierung, Umsetzung und spätere Wirkungskontrolle.
Lethavia
Die Analyse in einen nächsten Schritt übersetzen
Teilen Sie Kontext, Einschränkungen und gewünschtes Ergebnis. Lethavia hilft, einen klaren Weg nach vorn zu strukturieren.
Prozessaudit vorbereiten